the gambia

Gelegen im Westen Afrikas hat The Gambia eine Fläche von 11.295 km2. Ein schmaler Streifen, der an der Küste nur 50 km breit ist, erstreckt sich 480 km weit in das Innere des Kontinents.

Das Land ist auf drei Seiten vom Senegal umgeben und in der Mitte vom Gambia-River durchzogen. Nur auf einer Seite öffnet sich The Gambia mit herrlichen Stränden und Küstenabschnitten dem Atlantischen Ozean. Gambia ist aber mehr als nur Sonne, Strand und Meer, hier gibt es auch Abenteuer und viele nette Menschen.

The Gambia ist nur ca. zwei Flugstunden von den Kanarischen Inseln entfernt. Kein Land der Welt ist wohl so „eng“ mit seinem Fluss verbunden, denn es wird vom Fluss in zwei Hälften geteilt. Nicht eine Brücke führt über den Gambia-River zur anderen Seite. So ist man auf die ca. zehn Fähren angewiesen, die den Fluss überqueren. Die Hauptstadt Banjul ist mit 50.000 Einwohnern nur die zweitgrößte Stadt nach Serrekunda. Insgesamt hat The Gambia 1.700.000 Einwohner.

Landwirtschaft

Die Grundlage der gambischen Wirtschaft ist die Landwirtschaft. Hauptexportprodukt ist die Erdnuss. Daneben werden auch Grundnahrungsmittel wie Hirse und Reis für die Eigenversorgung angebaut. Auch Baumwolle und Fisch werden exportiert. Seit einigen Jahren spielt der Tourismus eine zunehmende Rolle für die gambische Wirtschaft. Er ist nicht nur die zweitwichtigste Devisenquelle, sondern schafft auch Arbeitsplätze für die ein-heimische Bevölkerung.

Gesundheit

Trotz intensiver Bemühungen des Staates in den letzten Jahren ist die ärztliche Versorgung mangelhaft. Gegenwärtig kommen auf 12.000 Einwohner ein Arzt. Auf dem Land beträgt der Weg zum Arzt oft mehr als 20 km.

Größere Krankenhäuser sind nur in den Ballungszentren vorhanden. Erfolgreiche Programme zur Aidsbekämpfung sorgten u. a. dafür, dass die Erkrankungsrate rückläufig ist. Sie ist im Vergleich zum schwarzafrikanischen Durchschnitt deutlich niedriger.

Klima

Gambia liegt 13° nördlicher Breite und 16° bis 13° westlicher Länge und das Klima ist tropisch mit einer ausgeprägten Regen- und Trockenzeit, die von November bis Mai dauert und durch den trockenen Nordostwind (Harmattan) aus der Sahara beeinflusst wird.

Die Temperaturen bleiben das ganze Jahr über nahezu konstant, wobei aber auch Spitzenwerte von über 40°C erreicht werden können. Dabei bleibt die relative Luftfeuchtigkeit im Bereich zwischen 30 und 60 Prozent.

Tierwelt

Das typische Savannenbild Afrikas mit Großtieren wie Elefanten, Giraffen oder Löwen wird man hier vergeblich suchen. Diese wurden bereits von den
Großwildjägern in der Kolonialzeit ausgerottet.

Lediglich Flusspferde und Krokodile kann man noch finden. Verschiedene Affenarten, Antilopen, Hyänen sowie Erdferkel und Warzenschweine sind hier noch heimisch.

The Gambia ist jedoch ein Paradies für Vogelkundler. Hier wurden mehr als 500 verschiedene Vogelarten gezählt und es werden immer noch neue Arten entdeckt.

Vegetation

Die Vegetation besteht überwiegend aus Savannenlandschaft, die mit Buschwerk und gelegentlich mit Bambus- oder Akazienwäldern durchzogen ist.
Im Mündungsraum des Gambia-River findet man riesige Mangrovenwälder, die den einheimischen Vögeln gute Nistplätze bieten. Nur noch ca. 5 % des Landes sind mit Waldgebieten bedeckt. Diese sind jedoch mittlerweile geschützt und zum Nationalpark erklärt worden.

Der Baobab (sog. Affenbrotbaum) zeichnet oft das typische Landschaftsbild von The Gambia. Der Norden des Landes steht stark unter dem Einfluss des Saharaklimas und ist dadurch sehr trocken. Im Süden des Landes ist die Vegetation üppiger. Hier sind auch noch tropische Regen- und Palmenwälder zu finden.

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