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Reis-Spende

Die Pandemie hinterlässt auch in Gambia ihre Spuren. Besonders betroffen sind die Menschen, die im Tourismus beschäftigt sind. Angehörige und Familienmitglieder unserer Lehrkräfte sind teilweise ohne Job. Um die Not etwas abzufedern, überreichte unserer CEO, Hatab Beyai, allen Mitarbeiter*innen einen 50 kg Sack Reis. Ein herzliches Dankeschön an unsere Spender*innen.

Präsenzunterricht seit Januar

Die Schüler*innen besuchen seit Januar wieder im Präsenzunterricht unsere Schule in Brufut. Nach einem längeren Lock down im Frühjahr 2020 wurden die Schulklassen von Oktober bis Dezember geteilt. Es fand ein Vormittags- und Nachmittagsunterricht statt. So wurde es ermöglicht, dass alle Kinder täglich zur Schule gehen konnten. Das Schulteam achtet besonders auf die Hygienemaßnahmen. Am Schuleingang steht nun ein Waschplatz zur Händereinigung und Desinfektion. (siehe Bild). Der Verein hat allen Beschäftigten während des Lockdowns die Gehälter weiter bezahlt. Somit konnten wir einen Beitrag zu finanziellen Stabilität leisten.

Weihnachtsgrüße aus The Gambia

Schule und Ausbildungscenter mussten schließen

ein Zeitungsbericht über die Schulschließung in Gambia

Socialis for The Gambia holt im Herbst Mitgliederversammlung nach

Corona bedingt wurde die Mitgliederversammlung am 18. September in der Blauen Traube in Gebenbach nachgeholt. Christine Weigl gab einen kurzen Rückblick zu den Ereignissen aus dem letzten Arbeitsjahr. Sie berichtete u. a. über die Feierlichkeiten in Amberg und Gambia zum 25jährigen Vereinsbestehen. Thomas März-Kronfeld erläuterte die finanzielle Situation des Vereins und legte den Haushaltsplan dar. Als neuer Beisitzer wurde Hans Wartha aus Amberg mit in das Team gewählt. Karin Neumüller informierte über die Verabschiedung des Schuldirektors Alieu Jatta in den verdienten Ruhestand, von dem prächtig gedeihenden Frauengarten in Sintet und der Eröffnung des Modeshops am Skillcenter in Brufut. 

Corona trifft auch unsere Schule in Gambia. Von April bis Oktober waren die Schule und die Ausbildungszentren geschlossen. Nachdem es in Gambia keine staatlichen Hilfen gibt, haben wir uns entschlossen, sämtliche Gehälter der 42 Mitarbeiter*innen weiter zu zahlen. Das sind wir unseren Helfer*innen vor Ort schuldig, denn auch die Gambianer*innen kämpfen mit vielen Schließungen,  Preiserhöhungen, Arbeitslosigkeit, so Karin Neumüller. Der Verein kommt neben den Gehältern auch für die Mittagsverpflegung und sämtliche anfallenden Schulkosten auf.   375 Mitglieder mit einem monatlichen Beitrag von 10,00 € unterstützen aktuell unsere Arbeit. Firmen- und Privatspenden ergänzen das Budget zur Projektfinanzierung.

Bedingt durch die Pandemie durften in diesem Jahr weder Aktionsstände, Begegnungen noch Veranstaltungen stattfinden. Das bedeutete den Aufbau neuer Strukturen auf digitaler Ebene durch Verena Lex und Katharina Neumüller. Crowdshopping über about you oder smile amazon eröffnen neue Wege der Spendengenerierung. Selbst genähte Mund-Nasen-Schutz aus afrikanischen Stoffen entwickeln sich auf unserer Facebook-Seite zum Lieblingsprodukt.

Karin Neumüller bedankte sich abschließend bei den Mitgliedern für ihre Treue zum Verein. Ein regelmäßiges Spendenaufkommen und ein konstanter Mitgliederbestand sind ein zuverlässiges Standbein der Vereinsarbeit.

Die Zeiten sind alles andere als einfach und es gibt wahrlich bessere Augenblicke, um Hilfe zu bitten. Aber vielleicht ist es doch gerade der richtige Moment, sich in Betrieben mit ihren Mitarbeiter*innen zusammenzutun und zu sagen: Eine Weihnachtsfeier ist in diesem Jahr zwar nicht möglich, aber wir setzen dieses Geld für Kinder und Bildung in Afrika ein. Ihre Spende wird lange nachwirken. Herzlichen Dank.